Seit Juli 2016 ist Kerstin Körner Mitglied in der LSU Sachsen. Am 18.03.2017 wurde sie bei der Landesvertreterversammlung der CDU Sachsen für den Bundestag auf Listenplatz 13 gewählt. Wir haben ihr dazu ein paar Fragen gestellt.

 

Kerstin Körner; Jahrgang 1971; 2 Kinder
Diplomierte Verwaltungs- /Betriebswirtin
Kreisordnungsamtsleiterin im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Ehrenamtliche Aktivitäten:
– Beisitzerin im Kreisverband der CDU im Landkreis SOE
– Stellvertretende Vorsitzende der Frauen Union Landkreis SOE
– Beisitzerin im Beirat für Integration und Migration des SMS
– Stellvertretende Vorsitzende im Landesfrauenrat Sachsen
– Beisitzerin im Begleitausschuss des ESF

 

Kerstin, du bist hetero, wieso bist du dann in der LSU Mitglied?
(schmunzelnd) Ich hoffe das ist jetzt nicht abwertend gemeint. Jeder
soll klar in seiner sexuellen Orientierung für das stehen, was er
fühlt. Für mich bedeutet unser C im Parteinamen viel und dazu gehört
eben vor allem auch Toleranz und Akzeptanz. Ich habe bemerkt, dass es
für „Nichtbetroffene“ viel einfacher ist für Akzeptanz zu werben und
ergebnisoffen zu diskutieren. Das hat mich motiviert in die LSU
einzutreten.

Wie bist du auf die LSU aufmerksam geworden?
Im vergangenen Jahr war ich für den Landesfrauenrat beim CSD in
Leipzig dabei und unser Stand war fast neben dem Stand der LSU. So
sind wir ins Gespräch gekommen. Mein Bauchgefühl hat mir gesagt, dass
ich helfen kann. Und ich stehe gern offen zu Dingen, die ich vertrete.

Was sind für dich wichtige Themen in der LSU?
Gleichstellung steht da klar auf der Liste, aber ansonsten sind es die
Themen die auch in der CDU diskutiert werden – wir haben ja einen
gemeinsamen Nenner, sonst wären wir nicht in der CDU oder?

Wenn du in den Bundestag kommst für welche Schwerpunktthemen hast du?
Für mich sind die Themen innere Sicherheit, demographischer Wandel und
Gleichstellung ganz oben auf der Agenda …
Ich komme aus der Praxis und habe in meiner über 20 jährigen
Berufserfahrung die Erkenntnis gewonnen, dass die Praxis stärker ist
als jede Theorie. Mit diesem Wissen gehe ich an die Lösung von Themen;
dabei ist es mir wichtig die Menschen mitzunehmen. Denn wer versteht
warum es so ist, wie es ist oder wie es werden soll, der zieht auch
mit. Mein Leitspruch  „In dir muss brennen, was du in anderen
entzünden willst“ (Augustinus Aurelius (354 – 430)),