Der Begriff der Familie hat sich immer wieder verändert. So war dieser im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts sehr eng gefasst und beschränkte sich auf verheiratete, heterosexuelle Paare mit leiblichen, ehelichen Kindern. Heute ist das Konzept der Familie dagegen dynamischer geworden.
In Deutschland wird die Familie traditionell als eine Grundeinheit zusammenlebender Menschen angesehen, die in einem engen Verhältnis zueinander stehen. Die Kernfamilie besteht aus Partnern, die durch Ehe, eingetragene Lebensgemeinschaft oder Partnerschaft verbunden sind. Dazu können leibliche oder adoptierte Kinder gehören.
Neben der Absicherung und dem Schutz bietet die Familie den Nachkommen wichtige Grundlagen des sozialen Miteinanders. Werte und Normen einer Gesellschaft werden über die Generationen hinweg weitergegeben. Auch das deutsche Grundgesetz stellt die Familie unter besonderen Schutz. Es gibt beispielsweise steuerliche Vergünstigungen für verheiratete Paare und solche mit Kindern. Auf diese Weise wird von staatlicher Seite betont, dass die Familie eine wichtige Basis für die Gesellschaft darstellt.
Neben Absicherung und Schutz erfüllt die Familie auch einen ausgleichenden emotionalen Zweck, ihr wohnt eine Erholungsfunktion inne. Diese Werte gilt es täglich zu schützen.
Das Verständnis von Familie muss sich aber auch endlich den Lebenswirklichkeiten anpassen, so eine Forderung der LSU in Sachsen. Leider wird noch immer viel zu viel darüber diskutiert, ob alleinerziehende homosexuelle Paare (Regenbogenfamilie) dazu gehören sollen oder nicht.
Für die LSU in Sachsen seht fest, dass sich jeder am Internationalen Tag der Familie davon angesprochen und geehrt fühlen darf, unabhängig seiner Form des Zusammenlebens. In diesem Sinne wünschen wir allen Familien da draußen, dass sie sich am Internationalen Tag der Familie auf ihren Wert besinnen und diesen Tag fraudig begehen können!